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Nacktheit Noahs (Artikelserie Kleidung und Bibel::2::)

Nacktheit ist schon bei Adam ein Thema (siehe Kleidung in der Bibel (Artikelserie ::1::)  und die nächste Stelle in der Bibel, die ich hier betrachten möchte, handelt vom entblößten Noah. Noah war der einzige Mensch, der von Gott als würdig angesehen wurde, mit seiner Familie die große Sintflut zu überleben. Er zeigte großen Glauben beim langen Bau der Arche. Nach der Sintflut findet in Noahs Leben und dem seiner Söhne jedoch das folgende unwürdige Ereignis statt:

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Kleidung in der Bibel (Artikelserie)

Darstellung der Kleidung des Hohenpriesters

Kleidung von Menschen wird in der Bibel nicht entsprechend einem Katalog mit Positivbeispielen und Negativbeispielen abgehandelt. Es gibt auch kein Verzeichnis über Erlaubtes und Unerlaubtes. Gott hat es gefallen, mehr durch Berichte und Lebensbilder zu uns Menschen zu sprechen, damit wir den Praxisbezug erkennen und es auch Auswirkungen auf unser Leben hat. In dieser Artikelserie möchte ich möglichst umfassend die Passagen aus Gottes Wort sammeln, die uns etwas darüber vermitteln möchten, wie Gottes Wille in Bezug auf unsere Kleidung aussieht.

Wie Kleidung in unser Leben kam (1 Mose 3,6-21)

Gott hatte Adam und Eva gemacht und zwar ohne Kleidung. Nachdem die beiden von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen hatten, wurde ihnen bewusst, dass sie nackt waren und sie schämten sich. Sie versuchten, diese Nackheit mit Schurzen aus Feigenblättern zu verdecken. Das bedeutet, dass sie die größte Scham im Bereich der Geschlechtsorgane empfanden.

1 Mose 3:7 Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, daß sie nackt waren; und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze.

Obwohl sie also selbst bereits versucht hatten, sich eine Art von Kleidung zu machen, verstecken sie sich dennoch vor Gott und begründen das damit, dass sie nackt sind. Durch die Erkenntnis empfanden sie sich also trotz ihrer Feigenblätterschurze als nackt.

1 Mose 3:10 Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen!

Bis hierher können wir für uns folgendes daraus lernen:

  1. Die Erkenntnis des Guten und Bösen lässt einen Menschen erkennen, dass er nackt ist. Wenn wir uns also im Licht Gottes erkennen und sehen, werden wir erkennen, dass wir nackt sind. Das hat zum einen eine geistliche, innere Seite. Wir sind völlig mittellos vor Gott und Er weiß alles über uns. Und es hat eine praktische, sichtbare Seite: Wir beginnen zu verstehen, was Nacktheit in den Augen Gottes ist.
  2. Wenn wir versuchen, uns unsere eigenen Kleider zu machen, werden wir immer noch nackt sein. Die geistliche Seite ist hier, dass wir unsere leeren Hände vor Gott nicht mit Fleiß und Anstrengung füllen können. Es wird alles wie nichts sein. Wir werden genauso leer dastehen, wie die „Kleider“ aus Feigenblättern keine wirklichen Kleider waren.
  3. Die praktische Seite für die Auswahl unserer eigenen Kleider besteht in der Erkenntnis, dass nicht jedes Kleidungsstück unsere Nacktheit bedeckt.

Wie geht Gott mit unserer Nacktheit um?

1 Mose 3:21 Und Gott der JHWH machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.

Gott selbst war es, der uns Menschen unsere ersten richtigen Kleider machte. Er akzeptierte die Feigenblätterschurze nicht. Sie waren in Seinen Augen keine ausreichende Kleidung. Gott selbst war es auch, der hierfür die ersten Tiere schlachtete, denn das Fell musste irgendwo herkommen.

Auf bildlichen Darstellungen Adams und Evas werden die beiden oft in recht knappen Fellkleidchen dargestellt. Das widerspricht leider völlig dem biblischen Zeugnis. Denn das mit „Kleidung“ übersetzte hebräische Wort bezeichnet ein langes, würdevolles Gewand. Das selbe hebräische Wort wird verwendet für das Gewand, das Jakob seinem Sohn Joseph schenkt, ein Teil der Priesterkleider wird mit diesem Wort bezeichnet und auch das Gewand der jungfräulichen Töchter Davids, also das Gewand Tamars (2 Samuel 13:18-19), wurde mit diesem Begriff bezeichnet. Nach ihrer Vergewaltigung durch Amnon zeriss sie dieses Kleid, weil sie entehrt war.

Darstellung der Kleidung des Hohenpriesters
Darstellung der Kleidung des Hohenpriesters

In Esra 2:69 wird das Wort mit „Priestergewänder“ übersetzt, genauso wie in Nehemia 7:69.

Wir können also daraus lernen, dass die Kleidung, die Gott Adam und Eva machte, nicht irgendeine Kleidung war, sondern eine würdevolle und umfassend die Nacktheit bedeckende. Denn beim Hohenpriester durfte z.B. nicht einmal Haut sichtbar sein, wenn er die Stufen zum Altar hochstieg. Wir können daraus aber auch lernen, dass es keine besonders edle Kleidung war, denn das Fell von Tieren ist eher rau und einfach, wenn es nicht in umfassenden Arbeitsprozessen immer edler gemacht wird. Bei Johannes dem Täufer ist es ein Zeichen seines einfachen Lebens, dass er Fellkleidung trägt.

Wenn Gott selbst es ist, der uns Menschen unsere ersten Kleider gemacht hat, dann ist das für uns ein deutliches Zeichen, dass es Ihm wichtig ist, was wir tragen.

 

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Der Leib (Körper) und Äußerlichkeiten

Außen pfui innen hui?

Unser Leib und sein Äußeres sind oft ein Thema mit Empfindlichkeiten. Um einer inhaltlichen Ausseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, wird dann davon gesprochen, dass z.B. Kleider nur äußerlich sind und daher für Christen nicht wichtig seien, da Gott auf das Herz sieht. Warum sollte Gott also ein Interesse an unserem Erscheinungsbild haben?

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Christliche Kleidung – gibt es das?

In Suchmaschinen wird immer wieder nach dem Begriffspaar „christliche Kleidung“ gesucht. Viele Religionen haben spezielle Trachten oder Kleidungsstile, an denen man ihre Anhänger erkennt. Auch im christlichen Kontext gibt es verschiedene Gruppen, die spezielle Kleidung tragen und damit etwas ausdrücken möchten. Da die Bibel die Grundlage für mich als Christ ist, habe ich mir die Frage gestellt, was dort für eine besondere Kleidung für Christen vorgesehen wird und ob es eine „christliche Kleidung“ gibt.

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Sittsamkeit – worum geht es dabei?

Der Begriff Sittsamkeit nimmt eine zentrale Rolle im Namen unseres Onlineshops ein. Wir möchten daher nun erklären, was uns bewegt, sittsame Kleidung zu verkaufen und warum uns Sittsamkeit – und das geht über die Kleidung hinaus – sehr wichtig ist.

Sittsamkeit – eine Begriffsdefinition

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Große Veränderung bei sittsame-kleidung.de und sittsame-kleidung.ch

Liebe Kunden von sittsame-kleidung.de und sittsame-kleidung.ch,

heute bekommen Sie eine E-Mail von uns, weil Sie einmal auf sittsame-kleidung.de oder sittsame-kleidung.ch eingekauft und sich als Kunde registriert haben.

Neuer Shop: Schöner und angenehmer

Wir haben intensiv daran gearbeitet und freuen uns, Ihnen nun einen komplett neu gestalteten Onlineshop präsentieren zu können. Unser Ziel ist, dass das Bestellen bei sittsame-kleidung.de bzw. sittsame-kleidung.ch leichter und schneller geht.

Wir freuen uns über Rückmeldungen dazu, besonders wenn Sie noch Verbesserungsvorschläge haben!

Wir konnten alle Kundenkonten in den neuen Shop übernehmen und Sie können sich auch weiterhin mit Ihren bisherigen Zugangsdaten einloggen.

Neue Farben und Größen

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Über uns und sittsame-kleidung.de

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite entdeckt haben! Sittsame-kleidung.de ist ein kleiner Onlineshop für Kleidung, die weiblich und(!) bedeckend sein soll.

Sittsame-kleidung.de wird von uns als Familie geführt. Wir möchten gerne „modest clothing“ – zu Deutsch „sittsame Kleidung“ – auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und möglichst ganz Europa verfügbar zu machen. Wer als Frau den Wunsch hat sich zurückhaltend und gleichzeitig schön zu kleiden, soll auch die Möglichkeit dazu haben.

Im Moment sprechen wir mit unserem Sortiment Frauen und Mädchen an, die gerne bedeckende Kleidung wählen. Nach Möglichkeit versuchen wir unser Sortiment Stück für Stück zu erweitern. Im Moment haben wir nben einer Auswahl an langen Röcken auch sittsame Badekleidung in unserem Angebot. Die Rundhals-Bustiers sind uns besonders wichtig, weil man mit Ihnen fast jedes Oberteil anständig machen kann.

Es gibt zahlreiche Beweggründe für einen weiblichen Kleidungsstil der weniger Haut zeigt. Bei etlichen unserer Kundinnen sind es Glaubens- und moralische Gründe, die mit einem besonderen Anspruch an die Modeauswahl verbunden sind. Manche Frau fühlt sich aber vielleicht auch einfach wohler, wenn der Rock oder Badeanzug aus einem „bisschen mehr Stoff“ besteht.

Was auch immer Ihre persönlichen Beweggründe sind – wir freuen uns, dass sie unseren Kleidungs-Shop gefunden haben und hoffen Sie werden in unserem Sortiment fündig.

Unseren Onlineshop für sittsame Kleidung gibt es nun schon seit 4 Jahren und wir freuen uns, dass wir schon manchem eine Freude mit unserer Kleidung machen konnten. Probieren Sie es doch auch einmal aus.

Bei Fragen und Anregungen senden Sie uns gern eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Und nun viel Freude auf unseren Seiten!

Ihre Familie Ulmer